Michael studiert in Wien und interessiert sich für Musik, Internet & IT, Grafik und Wetter. Hier schreibt er über alles, was gerade in seinem Kopf herumgeistert.

Auch von mir: lichtwerk - licht und schatten - das Fotoblog aus Wien
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Probier was Neues diesen ... Frühling. lichtwerk, mein neues Fotoblog. Licht und Schatten, Einblicke und Ausblicke, Höhen und Abgründe. Kurz und unbearbeitet.

lichtwerk

Der alltägliche Wahnsinn. Schmunzeln, Freude, Kopfschütteln, Fassungslosigkeit. Eingefangen in Bildern. Text gibt es kurz und knapp, die Bilder sollen für sich sprechen. Fotografische Qualität ist nicht der Fokus.

lichtwerk ist der Versuch ein bisschen Medienkunst zu machen. Meine künstlerische Ader auszuleben. Sinn und Unsinn zu dokumentieren. Etwas mitzuteilen.

Schaut doch mal hin, ich freu mich über Besuch.

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Die jährlich in Hannover stattfindende CeBIT ist die größte Branchenmesse für Informationstechnologie. Heuer besonders interessant: Die CeBIT und die Krise. Wer ist da und wer nicht - und was will man damit kommunizieren? Ich war wieder mal da und habe einiges gelernt - Sozialstudie quasi. Die Selbstgefälligkeit der Branche hat etwas abgenommen, aber ist noch immer vorhanden. Oft muss man sagen (danke Attwenger):

und ois aun wos du denga kaust, verkaufns irgendwo; und des aun wos du ned dengst, des vakaufns sowiso

Kurze Unternehmens-Parade: Microsoft protzte der Krise und kommunizierte: Zugpferd! IBM und SAP waren auch ganz groß da, SAP gehört sowieso beinahe eine ganze Halle. Apple, AMD glänzten durch Abwesenheit. Auch Intel ist mir nur bei den Gamern aufgefallen, hatte dafür aber eine ganze Halle mit geschätzten 130 Dezibel Schallpegel reserviert. Die Open Source-"Unternehmen" übten sich im Tiefstapeln, Motto: Expect nothing - wieder mal. Die üblichen Verdächtigen bei den IT-Verlagen wollten ihre Abo-Zahlen aufbessern und versuchten mit Vorträgen zu glänzen. Und siehe da: Eine Insel in der Hardware-Suppe - die CeBIT Webciety.

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Es ist wieder soweit! Die schönste Zeit im Jahr ist da, oder auch die stressigste und kitschigste. Es ist die Zeit, die man selber draus macht - könnte man sagen. Aber was passiert eigentlich - und warum? Weshalb mutieren alle plötzlich zu kaufwütigen Konsummonstern, sind gestresst, haben überzogene Erwartungen? Bloß wegen einem simplen Geburtstag? Oder wegen diesem fülligen alten Herrn? Und dann auch noch Ende Dezember? Sehr merkwürdig. Kurz: Why-nacht? Ich habe mich mal auf Spurensuche begeben.

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Journalismus Heute

Diese Zettel lagen neulich zu hunderten in der U-Bahn. Was will uns die Redaktion damit sagen? Dass ihre "Zeitung" das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt wurde? Das wusste ich auch schon vorher. Anmerkung: Heute ist eine täglich erscheinende Gratis-Zeitung in Wien, die besonders in den U-Bahnen verteilt wird. Herausgegeben wird sie von der Schwiegertochter des Krone-Herausgebers Dichand.

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Die Wise Guys waren am 18. Mai wieder in Wien. Diesmal nicht im Konzerthaus sondern im Gasometer in der BA-Halle. Zuerst dachte ich an ein Stehkonzert, aber es waren trotz freier Platzwahl Sessel vorhanden. Die Anzahl der Wise-Guys-Fans unter meinen Freunden wird auch immer größer, diesmal waren wir zu neunt dort.

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Der Karlsruher Meteorologe Bernhard Mühr betreibt den Karlsruher Wolkenatlas, eine sehr informative Seite mit vielen Bildern zu den verschiedensten Wolkenarten und Himmelsphänomenen. Nun hat er diesen auch als Buch herausgebracht. Das Buch "Der Wolkenatlas und ein Ausflug in die Astronomie" von Bernhard Mühr und Winfried Berberich ist im Kunstschätzeverlag erschienen.

Im Kapitel "Optische Erscheinungen" geht es auch um Halos, die durch Eiskristalle in der Atmosphäre verursacht werden. Im letzten Oktober hat Bernhard Mühr bei mir angefragt, ob er eine meiner Grafiken von Wikipedia in seinem Buch verwenden darf. Ich habe zugesagt und die Grafik hat es tatsächlich ins Buch geschafft, wie auf seiner Seite zum Buch zu sehen ist.

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Ich habe mein Bachelorstudium Medieninformatik eingereicht. In ein paar Wochen darf ich mich dann als Bachelor of Science (BSc) bezeichnen. Ein Hoch auf den Bologna-Prozess! Dann gehts weiter mit dem Master. Apropos: Diese ganzen Mastertitel gehören noch weiter differenziert, es gibt ja nur den langweiligen Master of Science (MSc), den Master of Arts (MA) und den Master of Business Administration (MBA). Gibts noch weitere? Die Bautechniker würden sich zum Beispiel über den Titel MC (Master of Cement) freuen, für die Geowissenschafter könnte ich mir den Titel Master of the Earth Smiling vorstellen, noch besser habens nur die Astronomen die sind dann Master of the Universe. Wie wärs für Architekten mit Master of/in da House (deutsch: Hausmeister)?

Ahhh. Bachelor. Aber wer braucht schon Titel - besonders in Österreich? Ich geh dann mal ein paar Rosen kaufen...

Nachtrag: Auch die Kulturtechniker wollen ihren speziellen Titel: Master of Everything and Nothing (Copyright by Irene)

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Wieder mal ein System welches völlig wertlos ist, da es nicht verwendet wird. Zumindest gilt das für die Technische Universität Wien. ECTS-Punkte stehen zwar am Lehrveranstaltungszeugnis, sind aber völlig sinnlos da stur die Regelung 1 Semesterwochenstunde entspricht 1,5 ECTS-Punkten angewandt wird. Hier erdreistet sich die Technische Universität Wien sogar vergebene ECTS-Punkte auf Zeugnissen anderer Universitäten zu korrigieren. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich halte diese Vorgangsweise für fragwürdig (um nicht zu sagen illegal), da dafür keine Grundlage in den Studienplänen zu finden ist (zumindest in meinem Fall nicht für LVAs nach 01.10.2006). In diesen spielen Semesterstunden nur mehr eine untergeordnete Rolle und für den Abschluss des Studiums werden auch nur mehr ECTS herangezogen. Oder eben doch nicht...

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Günther Platter (Bundesminister für Inneres, ÖVP) weigert sich hartnäckig dem Untersuchungsausschuss, der die Affäre um das Innenministerium untersuchen soll, wichtige Akten zur Verfügung zu stellen bzw. nur nach Vorzensur von ÖVP-nahen Personen (Franz Fiedler und Wolfgang Peschorn) und behindert so die Arbeit des U-Ausschusses essentiell. Deshalb soll der Minister nun vorgeladen und dazu befragt werden.

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