Virtuelle Schachtel für Ubuntu
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Ich habe vor kurzem die Virtualisierungslösung VirtualBox entdeckt und auch gleich ausprobiert. Das Resultat war sehr zufriedenstellend. Folgend berichte ich wie es überhaupt dazu gekommen ist.

Es hat alles damit angefangen, dass Ubuntu 7.10 ("Gutsy Gibbon") erschienen ist. Deshalb habe ich mein Betriebssystem gleich aktualisiert, was übrigens ziemlich reibungslos abgelaufen ist. Gratulation an das Ubuntu-Team! Mittlerweile sind ein paar kleine Problemchen aufgetreten, aber sie sind nicht grob störend und ich muss erst sehen was sie verursacht.

Bisher hatte ich den VMWare-Server im Einsatz, welcher aber seit Ubuntu 7.04 nicht mehr richtig funktionierte. Nach dem Update ging wegen einer veralteten Version gar nichts mehr, also wurde er kurzerhand deinstalliert. Zuerst wollte ich ja auf das Auftauchen der neuen Version in den Paketquellen warten, aber bei der Recherche sprang mir dann der Begriff VirtualBox ins Auge.

Die Open Source Edition ist in den Paketquellen enthalten und die Installation verlief reibungslos. Die Software verspricht sogar VMDK-Images (also VMWare Daten Images) verwenden zu können, was aber bei mir nicht funktioniert hat. Macht aber nichts. Ich habe dann Windows XP neu installiert und es funktionierte auf Anhieb. Bei VMWare war das unter Ubuntu nicht der Fall. Sogar der Sound funktionierte bereits bei der Installation!

Eine nette Funktionalität sind auch die Gemeinsamen Ordner: Man gibt einen Host-Ordner an und dieser wird dann im Gast als Netzwerkfreigabe eingebunden. VMWare bietet diese Funktionalität erst bei der kostenpflichtigen Workstation an. Ein paar Probleme macht nur das Wechseln von CDs im laufenden Betrieb. Manchmal wird der Wechsel nicht erkannt. ISO Images können dagegen mittels Funktion direkt als Laufwerk eingebunden werden (ohne Umweg über Daemon-Tools).

Zusammenfassend ist VirtualBox genau das Richtige für mich und es funktioniert. Ich sehe also keinen Grund VMWare wieder zu installieren. Für Anwender mit höheren Ansprüchen (Server etc.) sieht die Sache möglicherweise wieder anders aus. Auch Heise hat VirtualBox getestet. Sie sagen:

Mit VirtualBox tritt eine ausgereifte Virtualisierungs-Software für Windows und Linux in den Ring, die eine Menge zu bieten hat: Stabilität, Performance, Workstation- und Serverbetrieb, zahlreiche unterstützte Gastsysteme und viele Kleinigkeiten, die den Umgang mit virtuellen Maschinen bequem machen – und all das als Open Source. Schwächen zeigen sich lediglich bei fortgeschrittenen Funktionen zur Server-Konsolidierung. Vmware, VirtualPC und Co. müssen sich warm anziehen.

Dem kann ich nur beipflichten. Endlich funktioniert mein virtualisiertes Windows wieder! Danke VirtualBox!

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seamless xp im linux-desktop

wir haben es uns jetzt auch angesehen und gleich mal das seamless-feature von virtual-box getestet. fazit: genial!!
man kann ganz einfach sein gast-system (in unserem fall xp) seamless auf den desktop des host-systems (in unserem fall kubuntu gutsy gibbon) schalten. somit sieht es beim start so aus, als hätte man zwei startleisten. einmal die von linux (kde) und zum anderen am selben linux desktop die von windows! sieht komisch aus, ist aber recht praktisch, wenn man nur einen monitor hat und beide betriebssysteme gleichermassen verwenden will.
-> unbedingt mal ausprobieren!

Compiz-Probleme

Bei mir macht Compiz - oder wie der auch immer jetzt gerade heißt - irgendwie Probleme. Funktioniert nicht wirklich flüssig und mit schwarzen Blöcken. Muss das mal ohne 3D-Effekte ausprobieren.